Johnnys Bio-Kalbfleisch

In der Regel verkaufen Milchviehbetriebe die männlichen Kälber nach ca. 3 Wochen über Viehhändler an Bullenmastbetriebe oder Kälbermäster.

Da bei Johns (
John (ausgesprochen [joːn]) ist ein Familienname, der durch Zusammenziehung des Namens Johannes entstanden ist) die Kälber entgegen der üblichen Tränkeeimer-Methode aufgezogen werden und bei der Mutter bleiben, ist es unserer Auffassung nach nicht gerecht gegenüber dem Tier, es in fremde Ställe zu transportieren, wo es aus Eimern trinken muss und die Mutter vermisst.


Die Aufzucht der Bullenkälber bis zum ausgewachsenen Bullen ist aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll für uns, da wir der Meinung sind, dass schon genug Massen-Fleisch erzeugt wird und, auch wenn sich das vielleicht befremdlich anhört, in der freien Natur viele Jungtiere den Raubtieren zum Opfer fallen, fiel diese Entscheidung leicht.

Somit haben wir beschlossen, auch Qualitäts-Kalbfleisch zu produzieren.
Die Bullenkälber werden mit ca. 5-6 Monaten, also wenn sie eigentlich keine Milch mehr benötigen und die Beziehung zur Mutter schon aufgelöst ist, ortsnah in einer kleinen
Bio-Fleischerei geschlachtet und zu hochwertigsten Produkten verarbeitet, natürlich in Bio-Qualität!

Unser Kalbfleisch ist nicht weiss, nicht hellrosa, sondern hellrot.
Hellrotes Kalbfleisch zeugt von einer artgerechten Tierhaltung, da die Kälber schon ab ca. 10 Tagen anfangen, das zu essen, was auch ihre Mütter verspeisen. Natürlich nur in kleinen Mengen, da die Hauptnahrung natürlich die Muttermilch ist.


Da die Kälber auch auf der Weide mitlaufen, entwickelt sich auch die Muskulatur natürlicher als bei Kälbern, die in engen Ställen gemästet werden.

Ohne Nitritpökelsalz - warum machen wir das?

Alle Wurstwaren ohne Konservierungsstoffe, ohne Geschmacksverstärker und ohne Nitritpökelsalz!
Nitritpökelsalz wird eingesetzt, um die Ware rötlich zu färben. Nitritpökelsalz enthält Nitrit.

Beim Erhitzen entstehen daraus Nitrosamine - und diese sind krebserregend.
Deshalb verbietet Bioland genau wie die Verbände Gäa und Demeter den Einsatz von Nitritpökelsalz.

Alle Gewürze und Zutaten wie Gemüse stammen aus dem kontrollierten biologischen Anbau.
Als Salz wird Steinsalz verwendet.
Ganztiernutzung

Angeboten wird das Kalbfleisch auch in Paketen, da wir vom Konzept
„Ganztiernutzung“ (oder auch „From Nose to Tail“) überzeugt sind. Keine Angst, weder Nase noch Schwanz finden sich in den Produkten.
Aber zu den Edelstücken gibt es im Paket verschiedene Wurstwaren, in Gläsern haltbar eingekocht.
Eigentlich muss man auch diese Gläser als Edelstücke bezeichnen, denn die Kalbslyoner, Kalbsjagdwurst, Kalbssülzchen usw. sind von ausgelesener Qualität und durch die eindrucksvolle Aromaentfaltung werden Geschmacksnerven an ihre Grenzen gebracht.
Das passiert nicht durch intensives Würzen, sondern es ist der pure Fleischgeschmack.
Selbstverständlich werden keine Konservierungsstoffe, Aromaverstärker usw. verwendet, sondern Steinsalz und natürliche Zutaten!

Die Pakete bestehen aus: Kalbsschnitzel, Ragout, Rückenstücke, Brust, Tafelspitz, Rouladen, Bratenstücke, Filetstücke, Huft und Mett sowie
aus Kalbslyoner, Kalbsjagdwurst, Kalbsleberwurst, Kalbfrikassee und Kalbssülzchen.
Zur Zeit werden leider keine Wurstwaren angeboten.
Buchempfehlung zur Inspiration, ist aber nicht unbedingt typische Hausmannskost:
Ludwig Maurer RIND COMPLETE
Rezept Kalbshachse
Buch: Kalb komplett  verwerten

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